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Strategy & Operations – Berufseinstieg / Intern (m/w/d)

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Deine Rolle

Die meisten Einheiten in unserer Branche haben ihre Abläufe nie systematisch hinterfragt. Wer Kanzleien zukauft und in ein gemeinsames Setup überführt, sieht das in jeder einzelnen: gewachsene Prozesse, Werkzeuge aus drei Generationen, Wissen in Köpfen statt in Abläufen. Diese Rolle räumt das auf — Standort für Standort.

Vogel ist eine der erfolgreichsten mittelständischen Beratungsgesellschaften in Deutschland — mehrere Tausend mittelständische Unternehmen vertrauen uns ihre Steuer-, kaufmännischen und strategischen Themen an. Etablierte Mandanten, lange Erfahrung, starke Wachstumsbasis. Darauf bauen wir die führende Beratungsplattform für den deutschen Mittelstand: organisch, durch Zukäufe und durch neue Standorte. Jede neue Einheit muss in ein gemeinsames Setup — und dieses Setup muss so gebaut sein, dass es beim doppelten Volumen nicht doppelt so viele Menschen braucht.

Du hast dein Studium abgeschlossen oder stehst kurz davor und willst operative Wirkung sehen — an Abläufen, an Werkzeugen und an Menschen. Du willst nicht in eine Konzern-Pyramide, in der du Konzepte schreibst, die drei Ebenen höher entschieden und dann nicht umgesetzt werden. Hier verantwortest du einen Ablauf von der Analyse bis zur Einführung am Standort, mit allen Widerständen, die dazugehören.

Die Rolle hat zwei Zugänge. Als Praktikum über drei bis sechs Monate im fortgeschrittenen Studium — oder direkt als Berufseinstieg in Vollzeit. Der Zuschnitt ist derselbe, der Unterschied liegt im Horizont: im Praktikum verantwortest du einen Ablauf, im Berufseinstieg einen abgegrenzten Bereich.

Du berichtest an die Operations-Leitung — solange diese im Aufbau ist, direkt an die Geschäftsführung — und arbeitest an allen Standorten. Die natürliche Entwicklung führt nach 24 bis 36 Monaten in eine Manager-Rolle in Operations.

Deine Verantwortung

Standort-Integration nach dem Zukauf

  • Begleite die Übernahme einer neuen Einheit in unser Setup — Werkzeuge einführen, Abläufe harmonisieren, Datenbestände überführen, Menschen mitnehmen.
  • Dokumentiere den Zustand vor der Integration und den danach. Ohne diesen Vergleich ist nicht belegbar, ob die Integration etwas gebracht hat.
  • Sei am Standort vor Ort, nicht in der Videokonferenz. Wer eine Veränderung durchsetzen will, muss die Menschen kennen, die sie tragen sollen.

Prozessbau und Automatisierung

  • Nimm einen manuellen, fragmentierten Ablauf und behebe ihn an der Wurzel — nicht mit einer Anleitung, sondern indem der Ablauf danach anders läuft. Du arbeitest selbst in den Werkzeugen, statt Anforderungen zu formulieren.
  • Setze Prozessveränderungen auch dort durch, wo sie zunächst nicht gewollt sind — ohne die Beziehung zum Standort zu verbrennen.
  • Schreibe jeden Ablauf so auf, dass ein Dritter danach arbeiten kann. Dein Maßstab: jeder Prozess muss beim doppelten Mandatsvolumen funktionieren, ohne doppelt so viele Menschen zu erfordern.

Interne Steuerung, Tech und People Operations

  • Verantworte und automatisieren den operativen Maschinenraum: Onboarding-Logistik, Vertragsabläufe, Standort-Setup, Systempflege. Was du einmal baust, läuft danach in jedem Standort.
  • Baue die Auswertungen, mit denen wir Auslastung, Durchlaufzeiten und Engpässe über die Standorte hinweg sehen — und mach Engpässe sichtbar, statt sie zu umgehen.
  • Bring eigene Beobachtungen ein. Wir sind hierarchisch in der Entscheidung, flach in der Kommunikation und autonom in der Ausführung — wer etwas sieht, sagt es, unabhängig davon, wie lange er da ist.

Deine Perspektiven

Was du nach 3 Monaten geliefert hast:

  • Du hast einen Prozess von der Analyse bis zur Einführung am Standort eigenständig verantwortet.
  • Deine Bereiche in der internen Steuerung laufen ohne Nachfassen.
  • Du kennst die Standorte und die Menschen persönlich, weil du dort warst.

Was du nach 6 Monaten geliefert hast:

  • Du hast drei Abläufe messbar verbessert und kannst die Verbesserung mit Zahlen belegen.
  • Du hast mindestens eine manuelle Tätigkeit vollständig abgeschafft, statt sie zu beschleunigen.
  • Du arbeitest bei Standort-Einführungen ohne enge Anleitung.

Was du nach 12 Monaten geliefert hast:

  • Du verantwortest einen abgegrenzten Bereich vollständig und bist dort die Eskalations-Adresse.
  • Du hast mindestens einen Berufseinsteiger zu eigenständiger Arbeit gebracht.

Wohin sich die Stelle entwickelt:

Der nächste Schritt ist eine Manager-Rolle in Operations mit einem eigenen Bereich und eigenem Team. Das setzt belegbar verbesserte Abläufe voraus, nicht zusätzliche Berufsjahre. Fachliche Expertenlaufbahn und Führungslaufbahn stehen beide offen.

Das bringst du mit

Erfahrung & Track Record

  • Du hast ein Studium abgeschlossen oder stehst im fortgeschrittenen Bachelor oder Master — Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen oder vergleichbar, an Universität, Hochschule oder DHBW.
  • Du hast erste Berührung mit operativer Arbeit gesammelt — Praktikum in Operations, Beratung, Scale-up oder Mittelstand.
  • Du hast außerhalb des Lehrplans etwas aus eigenem Antrieb gemacht und kannst erklären, was dabei herausgekommen ist.
  • Profile, die nicht in das obige Raster passen, aber Ordnungssinn und Umsetzungskraft mitbringen, sind ausdrücklich eingeladen — wir bewerten am Beitrag, nicht am Etikett. Die ausgewiesene Spanne ist kein Verhandlungsspielraum, sondern eine Profil-Skala: das untere Ende steht für den Einstieg direkt nach dem Studium, wer die Standardaufgaben dieses Bereichs schon selbständig trägt, startet im oberen Drittel. Wer einen anderen Hintergrund mitbringt, startet zu einem anderen Marktpreis und konvergiert nach zwölf Monaten bewährter Leistung auf das Rollen-Niveau — die Logik dahinter steht in unseren Vergütungsgrundsätzen.

Skills & Arbeitsweise

  • Du kannst einen Ablauf so aufschreiben, dass ein Dritter danach arbeitet — ohne dich zu fragen.
  • Du arbeitest selbst in den Werkzeugen, statt Anforderungen an andere zu formulieren. Umsetzung schlägt Konzept.
  • Du arbeitest mit KI als selbstverständlichem Werkzeug — Prozessanalyse, Automatisierung, Auswertungen, Drafting. Repetitive Aufgaben sind dir ein Reiz zur Automatisierung, kein Schicksal.
  • Du machst bei einer offen formulierten Aufgabe deine Annahmen explizit, schlägst eine Richtung ein und justierst unterwegs.
  • Du arbeitest an mehreren Standorten parallel, ohne dass einer liegen bleibt.

Mindset & Persönlichkeit

  • Du setzt eine Veränderung auch gegen Widerstand durch und behältst dabei die Beziehung zum Standort.
  • Du bringst die Demut mit, von Praktikern zu lernen. Die Steuerfachangestellte mit 20 Jahren Erfahrung weiß Dinge über ihren Ablauf, die in keinem Diagramm stehen.
  • Du siehst Prozessarbeit als Gestaltung, nicht als Verwaltung.
  • Du hast den Anspruch, in allem, was du ablieferst, den höchsten Standard zu setzen — nicht weil jemand es kontrolliert, sondern weil Mittelmaß dich persönlich stört.

Was du bei uns nicht finden wirst

  • Keine Prozessberatung, die Empfehlungen ausspricht und wieder geht. Du verantwortest die Umsetzung, nicht die Diagnose.
  • Kein Greenfield in einem leeren Raum. Bei uns läuft DATEV, Mandanten erwarten Service, Standorte arbeiten. Was du baust, muss neben dem laufenden Betrieb funktionieren.
  • Kein klassischer HR-Job ohne operative Verantwortung. Du arbeitest am System, nicht an Einzelfällen — Personalgespräche führen die Führungskräfte selbst.
  • Kein Sachbearbeitungs-Hinterzimmer ohne Gestaltungs-Anteil. Wer Abläufe nur bedienen und nicht verändern will, ist hier nicht richtig.
  • Kein Konzern-Korsett, in dem du auf Beförderungen wartest. Wachstum entsteht hier am Beitrag, nicht am Berufsjahr.

FAQ

1. Was ist Vogel — und wo arbeitet ihr?

Vogel ist eine der führenden Mittelstandsberatungen Deutschlands — Familienunternehmen seit 1959, aus Aalen — und baut daraus die führende Beratungsplattform für den Mittelstand. Wir wachsen an mehreren Standorten: in Aalen/Ostwürttemberg als gewachsenem Stammsitz und in München als neuem Hub. An beiden suchen wir quer durch die Funktionen — von Steuerberatung über Beratung bis zu den strategischen Teams, die die Plattform bauen.

2. Wie sind die Gehaltsbänder zu verstehen?

Bewusst breit — und an jeder Stelle ausgewiesen. Wir differenzieren nach Track Record und Marktwert, nicht nach Abschluss: knappe, stark gefragte Profile am oberen Ende, weniger knappe am unteren. Wir kalibrieren ausschließlich am Markt — zwei Menschen mit ähnlicher Erfahrung können bei uns unterschiedlich verdienen.

3. Wie viel — und wie — wird bei Vogel gearbeitet?

Gemessen wird an dem, was du bewegst, nicht an Stunden. Ehrlich ist aber auch: Wer 9-to-5 sucht, ist bei uns nicht die erste Adresse. Wir suchen Menschen, die aus eigenem Antrieb intensiv arbeiten, weil die Aufgaben es wert sind. Wie du deine Zeit verteilst, ist weitgehend deine Sache. Was wir teilen: Wir arbeiten präsent zusammen — Kultur, Sparring und die besten Ideen entstehen in der täglichen Nähe. Wir sind keine Remote-Company und haben keine großen Home-Office-Policies; einzelne Remote-Tage sind kein Problem.

4. Wie läuft die Bewerbung?

Schlank, schnell, transparent — und nach Profil gestaffelt. Für Einstiegsrollen (Praktikum, Werkstudium, Berufseinstieg) genügen in der Regel zwei Gespräche und eine kurze Arbeitsprobe; erfahrene Rollen laufen etwas ausführlicher. Bei ausgewählten Senior-Rollen prüfen wir, künftig einen gemeinsamen Arbeitstag einzubauen, damit beide Seiten sich besser kennenlernen. Immer gilt: getaktete Termine, zügige Entscheidung, substanzielles Feedback — unabhängig vom Ausgang.

5. Wie funktioniert die variable Vergütung?

Quartalsweise an Leistung gekoppelt, qualitativ bewertet. Die Skala steigt mit dem Level: bis 20 % Associate, 27,5 % Manager, 35 % Senior Manager, 42,5 % Director, 50 % VP. Erwartungswert bei guter Leistung — du erfüllst die Anforderungen, setzt eigene Akzente, bestehst den Keeper Test — liegt bei rund 50 % des Maximums; der Maximalbonus ist nicht der Normalfall. Im Fokus steht eine ganzheitliche Beurteilung durch deine Führungskraft: Ownership, Qualität, Lernkurve, Zusammenarbeit, Impact.

6. Wie entwickle ich mich — welche Karrierewege gibt es?

Zwei aktive Wege: Mastery (fachliche Tiefe, Expertenlaufbahn) und Pioneer (Führung, Management). Die Richtung wählst du nach dem Onboarding, meist in Jahr 1–3. Berufseinstieg ist kein Sonderweg, sondern der frühe Teil derselben Strecke — vom Werkstudenten oder Praktikanten zum Associate, für die Besten ohne erneutes Bewerbungsverfahren.

7. Team, Kultur, Urlaub?

Ein gemeinsames Mittagessen ist ein offenes tägliches Angebot — keine Pflicht; wer mag, kommt dazu, essen kann jeder jederzeit. Dazu Abendessen, Social Events und Offsites in regelmäßigem Rhythmus — nicht als Pflichtprogramm, sondern weil ein gutes Team auch abseits der Arbeit Zeit teilt. Benefits: durchdacht und substanziell, nicht symbolisch. Urlaub: 28 Tage.

8. Ich kenne jemanden — gibt es einen Empfehlungsbonus?

Ja — 2.500 EUR für jede erfolgreich besetzte Stelle (keine Praktika). Kurzer Kontext reicht: an wen du denkst, für welche Rolle, warum. Muss nicht perfekt sitzen, aber substanziell sein.

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